Großeinsatz für Inklusion

Menschen mit Behinderungen sind aktiv in der Feuerwehr. Das war Thema bei der  Landes-Jugend-Feuerwehr-Versammlung gestern in Waldböckelheim an der Nahe. Jugendfeuerwehr auf Inklusionskurs ist das von  der Aktion Mensch geförderte Projekt des Landesverbnds. In drei Modellregionen werden inklusion-Patinnen und -paten ausgebildet, um jungen Menschen mit Behinderungen den Einstieg in die Feuerwehr zu erleichtern. Zum Projekt gehört auch, dass die Mitglieder der Feuerwehren für Menschen mit Behinderungen sensibilisiert und informiert werden. 

Auf der Versammlung des Jugend-Feuerwehrverbandes kam gestern ein Alterssimulationsanzug, Kommunikationsübungen mit Ohrstöpseln und Simulationsbrillen für Sehbeeinträchtigungen zum Einsatz. Die Materialien für diese Übungen können einfach ausgeliehen und vor Ort eingesetzt werden.

Eine Premiere für den TV Laubenheim war der Rolliparcours, der zum ersten Mal in einem Feuerwehrhaus aufgebaut wurde. Hier konnte Rollstuhlfahren über Rampen und über Hindernisse praktisch ausprobiert werden.

Auf die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Menschen mit Behinderung beim Einsatz der Feuerwehr zu achten. Das ist Ziel des Priojektes. Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen sind willkommen in den über 1100 Gruppen der Jugendfeuerwehr in Rheinland-Pfalz. Das ist ein starkes Signal für Inklusion.

   
Projektleiterin Meike Kurtz mit Nora Sties vom TV Laubenheim beim Rolli-Parcours

 

Erfahrungsaustausch mit Landesjugendfeuerwehrwart Matthias Görgen

   

Schlauch einrollen mit Armschienen

Zeichenübung über Spiegelsicht
   

Simulationsanzug

  
Banner Jugendfeuerwehr auf Inklusionskurs

  
Versammlung im Bürgerhaus von Waldböckelheim

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