Inklusionstour nach Südtirol gestartet

Der Weg über die Alpen liegt hinter uns. Mit einer Delegation von 35 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzern sind wir in Kaltern in Südtirol angekommen. Wir hatten eine angenehme Fahrt im rollstuhlgerechten Reisebus. Blauer Himmel und schneebedeckte Gipfel waren unser Panorama für unterwegs. Angekommen sind wir in der Apfelblüte in Südtirol.

Für die nächsten drei Tage haben wir ein interessantes Programm vor uns. Morgen werden wir die Landesrätin Dr. Martha Stocker treffen und erfahren, wie in Südtirol die UN Behindertenrechtskonvention umgesetzt wird, wie die Teilhabe für Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben unterstützt wird und wie architektonische Barrieren beseitigt werden. In den Gärten von Schloss Trautmannsdorff wird uns Günter Ennemoser von der Organisation Independent die Angebote für barrierefreien Tourismus erläutern.

Am Dienstag werden wir inklusiv arbeitende Schulen in Neumarkt besuchen. Dabei können wir direkt beim Unterricht dabei sein. Italien und Südtirol haben bereits vor 30 Jahren die Förderschulen abgeschafft. Mein Wunsch ist, dass wir hier einen Eindruck bekommen können, wie schulische Inklusion umfassend in der Praxis umgesetzt wird. Der Mittwoch wird ganz im Zeichen des Erfahrungsaustauschs mit den Selbstvertretungsverbänden sein.

Ich freue mich, dass wir eine gut gemischte Gruppe aus Mitgliedern des Landesteilhabeirats, der Werkstatträte und Bewohnervertretungen, aus den kommunalen Behindertenbeiräten und -beauftragten sowie aus den Ministerien zusammen haben. Neue Erfahrungen machen, Kontakte knüpfen und Motivation für die Arbeit zu Hause in Rheinland-Pfalz bekommen sind Erwartungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Reise.

Wie die Wünsche erfüllt werden werde ich in den nächsten Tagen berichten.

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Foto von der Delegation der Inklusionstour unterwegs nach Südtirol

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